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4
Feb
Te Anau
Wetterbedingter Abbruch
Wir wachten in der Früh auf und es war alles nass! Zum Glück nicht im Zelt, aber draußen regnete es schon die ganze Zeit leicht. Zudem war überall Nebel.
Wir packten erstmal das nasse Zelt ein und gingen dann zur nächsten Hut, wo uns ein Ranger erzählte, dass es am nächsten Tag noch schlimmer regnen soll. Wir hatten eigentlich den Plan, 3 Stunden zu wandern, dann Zelt und Rucksäcke am Campingplatz zu kassen und dann nochmal 6 Stunden (Hin und Zurück) bis zum Gipfel zu laufen, von wo aus man einen herrlichen Ausblick haben soll. Diesen Ausblick konnten wir bei diesem Wetter natürlich vergessen und auch der Ranger meinte, dass es sich nicht wirklich lohnen würde. Zudem müssten wir dann am nächsten Tag 5 Stunden durch strömenden Regen laufen. Da wollten wir uns lieber die Zeit, die ohnehin schon knapp wird, sparren und kehrten um zu unserem Auto.
Wir fuhren wieder zurück nach Te Anau und konnten beim Verlassen des Gebirges ein Phänomen beobachten, dass wir zahlreiche Male im Erdkundeunterricht gelernt haben: auf der Luv Seite und im Gebirge regnete es sich aufgrund des Steigungsregens ab und auf der Lee Seite, wo der Luft sich wieder erwärmt, war strahlender Sonnenschein. Das ärgerte uns natürlich sehr!
Denoch fuhren wir nach Te Anau, wo wir das erste Mal seit Tagen wieder Internet hatten und erstmal zahlreiche Nachrichten beantworten mussten (Ja Mama, mir gehts noch gut, ich hatte NUR kein Netz).
Wir suchten uns ein Hostel und da wir bei strahlendem Sonnenschein noch den ganzen Nachmittag vor uns hatten, beschlissen wir einen Teil des Keppler Great Walks zu machen.