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24
Jan
Lake Mahinapua
Wanderung auf den Mt. Bealey
Glücklicherweise war heute das Wetter perfekt und die Sonne schien traumhaft. Früh morgens war es zwar kalt, aber mit der Sonne erwärmte es sich schnell.
Wir wollten eine Wanderung unternehmen, mussten uns aber entscheiden welche, da es Einige dort gibt. Für uns kam entweder der Mount Bealey Track oder der Avalancho Peak Track in Frage. Wir entschieden uns letzten Endes für den Mount Bealey, da dort so gut wie kein Mensch ist und er genauso schön sein soll wie der andere Track.
Wir starteten zu 3. doch leider drehte Flo bereits nach einer halben Stunde um, da er seit dem Abel Tasman schmerzen in der Leiste hat und der kontinuierlich extrem steile Weg eine zu große Belastung dafür war.
Also gingen der Juli und ich alleine weiter und wurden dafür mit einem atemberaubend schönen Ausblick auf die Gletscher und die Southern Alps belohnt. Der Weg war zwar teilweise eine wahrliche Gradwanderung und viele Passagen waren dabei, bei denen man einige kleinere Felswände und -brocken hochklettern musste.
Wir überwindeten ca. 1400 Höhenmeter, bis wir endlich den Gipfel erreichten und wurden oben sogar mit Schnee belohnt. Wie kleine Kinder freuten wir uns über die weiße Pracht, da wir schon so lange nicht mehr Schnee gesehen hatten.
Beim Weg bergab fehlte uns dafür eher die Motivation und so zog er sich ewig. Zum Schluss hinaus wurden dann die Beine schon schwer, wir mussten aber trotzdem konzentriert bleiben, um bei dem steilen und von Wurzeln und Geröll bedeckten Weg nicht auszurutschen.
Nachdem wir Flo beim Auto wieder traffen, fuhren wir weiter Richtung Greymouth, wo wir eine Pizza aßen. Dann ging es weiter zu einem DOC Campsite in der Nähe von Hokitika. Dort stellten wir in der Nähe eines Sees unser Zekt auf und ruhten uns von dem anstrengenden Tag aus.