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2
Jan
Tongariro Crossing
Wandern in Mordor
Um 6 Uhr morgens wurden wir schon abgeholt, um den Mount Tongariro zu besteigen. Dieser Alpine Crossing Track ist ca. 19 Kilometer lang und sollte angeblich 7,5 Stunden ohne Pause dauern.
Schon auf dem Weg dorthin, konnten wir den Berg in der aufgehenden Morgensonne sehen. Es sah prächtig aus.
Bevor wir starten konnten, wurden wir erstmal informiert, dass es sich um ein vulkamisches Gebiet handelt, das novh immer aktiv ist. Der letzte Ausbruch war in 2012, also noch nicht lange her. Doch das Risiko war an diesem Tag eher gering.
Wir gingen bei perdektem Wetter los und die Sonne schien wunderbar hinter dem Vulkan hervor. Doch je höher wir kamen, desto Nebeliger wurde es. Zudem kam ein immer heftiger werdender Wind dazu. Darauf waren wir aber schon vorbereitet. Mit dicken Jacken ließ es sich aushalten. Auf dem Gipfel waren wir ziemlich enttäuscht, weil man aufgrund des dichten Nebels nichts sehen konnte. Doch da zeigte sich auch positive Seite des heftigen Windes: 10 Minuten später verzog sich der weiße Vorhang und die Sonne kam zum Vorschein. Man konnte wunderbar die Vulkankrater und die Geberigsseen sehen. Zudem hatte man einen weiten Ausblick auf "Mordor" (der Berg war Filmkulisse für die Herr der Ringe Filme und stellte den Schicksalsberg in Mordor da). Tatsächlich sah man öfters mal Ähnlichkeiten zum Film.
Nur leider war es aufgrund des Windes so kalt, dass die Finger beim fotografieren einfrohren.
Bei einem der Seen suchten wir uns einen windgeschützten Ort, wo wir unsere mitgebrachten Sandwiche essen konnten.
Nach der Pause ging es dann auf der anderen Seite des Vulkans wieder bergab. Diese Seite war komplett anders als der Aufstieg. Es waren nicht so viele Felsen und Vulkangestein, sondern überall Vegetation. Es grünte viel mehr.
Dabei kamen wir auch an der Stelle vorbei (1 Km entfernt wegen einer Sperrzone), wo 2012 die Eruption war. Es kamen noch immer immense Rauchschwarden aus der Erde.
Insgesamt legten wir an diesem Tag knappe 20 Kilometer zurück und waren am Ende trotz der tolken Landschaft ganz froh, wieder im Hostel zu sein.

(es war so kalt, sodass ich die Hände so kurz wie nur möglich aus den Jackentaschen nehmen wollte und deswegen die wirklich guten Fotos nur mit der Lamera gemacht habe.)